Was habe ich vor?

Der Zeitraum der Kampagne ist zunächst auf ein Jahr begrenzt. In diesem Jahr möchte ich, integriert in das Engagement auf dem Cusanus Campus, utopische Wissensarbeit machen. Im Zentrum steht dabei das Romanprojekt. Wann genau was geschieht und was in welcher Form fertig ist, muss sich im Prozess entwickeln. Bildung nicht humankapitalistisch als Investitionsgut, sondern in einem humanistischen Sinne zu verstehen, heißt, sich auf das Unkalkulierbare, die vielen kleinen 'Zufälle' und das Leben selbst einzulassen. Dennoch kann ich einige Ziele formulieren:

Im kommenden Utopischen Jahr möchte ich ...

  • die Druckfassung meines Romans Kiaras Kodex (AT) soweit möglich abschließen
  • regelmäßige utopische Sprechstunden abhalten. Bei der Utopischen Sprechstunde diskutiere ich mit den Anwesenden über einen Textausschnitt des Romans bzw. die gesellschaftsgestalterische Idee, die er thematisiert, und bekomme dazu Feedback und Kritik
  • weitere Bildungs- und Mitmachformate zu utopischer Wissensarbeit entwickeln
  • mit Expert*innen sprechen zu den Themenschwerpunkten Technikbewertung, regionale Versorgung, gesellschaftliche ethische Gestaltungsprinzipien/ spirituelles Fundament
  • Website zu utopischer Wissensarbeit weiter entwickeln
  • ggf. Recherchereise im Herbst nach Auroville/ Indien (Ökodorf, das mit neuen gesellschaftlichen Strukturen experimentiert)
  • ggf. sinnvolle Lösungsmuster finden, die Schenkprozesse gelingen lassen bzw. möglich machen und Menschen unterstützen können, die Bildung auf neue, freie Art und Weise finanzieren wollen