utopian fiction - monatlich

Bild: Free-Photos, pixabay

Was hier auf dem Spiel steht? Deine Realität.

2055: Die junge Kyara lebt in der besten aller möglichen Welten – nachhaltig, fair, ausbalanciert, hochgradig vernetzt und dennoch lebendig, eine Gesellschaft auf höherer Bewusstseinsstufe. Als angehende „Holosophin“, die dieses Bewusstsein schützen soll, fühlt Kyara sich jedoch gelegentlich überfordert. Mit dem rebellischen Yon geht sie eine Wette um eine neuartige Gedankenfunktechnologie ein und beginnt zu ahnen, warum ...

Möchtest du auf Kyaras Reise dabei sein? Erhalte monatlich eine Erzählfolge von "Kyaras Kodenet". Im Fokus dieser Erzählung stehen 12 neuartige gesellschaftliche Ansätze, die unser Leben grundlegend verändern können, und ihr Zusammenspiel, bei dem ich mich von Expert*innen beraten lasse.

  • Siehst du diese Krisenzeiten auch als Chance und wüsstest gerne, in welche Richtung(en) es gehen könnte?
  • Suchst du nach einer neuen Sprache, die „Geht nicht“ wegwischt und das „Unmögliche“ erzählt?
  • Brauchst du eine geistige Heimat jenseits des stressigen Alltags, wo du an der Seite vertrauter Figuren in eine spannende andere Zukunft aufbrichst?

Dann ist utopian fiction genau richtig für dich! Willkommen an Bord!

Die vollständige Erzählung wird nach der Publikation auf Patreon als ebook erscheinen - aber bis dahin vergeht noch einige Zeit. Also sei jetzt schon dabei und profitiere von monatlich neuen exklusiven utopischen Impulsen, Blicke hinter die Kulissen und Benefits! Details dazu gibt's auf meinem Patreon Profil. Wenn du mich unterstützen möchtest, solltest du außerdem folgende zehn Dinge über mich und das Projekt wissen.

Bild: Jaymantri, Wikipedia

10 wichtige Fakten zum Projekt

 1. Mit deinem Abo wertschätzt du zehn Jahre unentgeltliche Forschungsarbeit.

 

Die Idee zu dieser Erzählung liegt fast zwanzig Jahre zurück, und seit mehreren Jahren befasse ich mich theoretisch und praktisch mit Themen wie Gutes Leben in der Zukunft, Postwachstum, alternative Lebens- und Wirtschaftsmodelle, Bewusstseinsentwicklung, Spiritualität des Wandels u.a. Meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen laufend in die Erzählung ein – ebenso wie Impulse von Expert*innen aus diesem Bereich.

 

2. Das erzählerische Universum: für sich und für dich da.

 

Die Story ist kein reines Lehrstück in utopischer Lebensführung, sondern erzählt das Leben selbst. Sie hat einen Eigensinn und dennoch einen Auftrag. Sie darf Spaß machen und trotzdem neue Wissens- und Erkenntnishorizonte eröffnen. Sie nutzt die Kraft des Faktischen: Sobald Leser*innen etwas als gegeben in der fiktiven Welt erleben, können sie es eher als möglich annehmen: Ihr Möglichkeitssinn wird geschult. Mehr dazu in diesem Auszug aus meiner Masterarbeit.

 

3. Du liest einen erzählerischen Balanceakt.

 

Wie innen so außen: In dieser Erzählung soll sowohl die ereignisreiche Handlung als auch die innere Gefühls- und Gedankenwelt der Figur eine wichtige Rolle spielen. Denn zum Leben gehört beides! Mir ist bewusst, dass dies die Geschichte zu einem Hybrid macht, der sich schwer in die kommerziellen Schubladen des Buchmarktes hineinpressen lässt. Ich danke Patreon, dass es mir die Freiheit gibt, jenseits vom Buchmarkt zu erzählen.

 

4. Ich erzähle bewusst mitgliedsbasiert.

 

Mitgliedsbasierte Geschäftsmodelle wie Patreon entziehen künstlerische Dienstleistungen dem kommerziellen Markt. Dadurch lässt sich Kunst schaffen, die unter marktwirtschaftlichen Bedingungen zu wenig Profit abwerfen oder in keine Förderschublade passen würde, für die es aber dennoch einen realen, persönlichen und gesellschaftlichen Bedarf gibt und die einen Mehrwert erzeugt. Sie kann dadurch authentischer, tiefer und gesellschaftlich wirksamer werden. Gemeinschaftsbasiert erzählen ist deshalb für mich politisch handeln.

 

5. Ich erzähle entschleunigt.

 

Ich bin überzeugt, dass wir die gegenwärtigen Krisen nicht in einem emotional-geistig-körperlichen Bewusstseinszustand lösen können, in dem wir uns selbst als ein Rädchen in der Megamaschine fühlen, das leisten muss, um wertvoll zu sein. Erst, wenn wir zu uns selbst kommen, können wir Entscheidungen treffen, die uns und der gesellschaftlichen Zukunft gut tun. Wir brauchen den Frieden zuerst innen, nicht außen. Diese Erzählung ist in einem Schutzraum jenseits von arbeitsmarktlichen und vertraglichen Verhältnissen entstanden, in dem ich mich selbst entschleunigen, Verwertungszwang ausschalten, meine Arbeit nach eigenen Bedürfnissen und Rhythmen gestalten konnte. Zentral dabei sind Gefühle und Schattenanteile zulassen, genug Bewegung und Schlaf, mehr Zeit für Wesentliches. Ohne diesen Schutzraum gäbe es das Projekt nicht in dieser komplexen Form. Auch jetzt, wo es ihn verlässt, möchte ich weiter entschleunigt erzählen: Eine begrenzte Menge Text monatlich mit Zeit zum Verdauen und übersichtliche Benefits. Entschleunigen ist für mich ebenfalls politisch handeln.

 

6. Nichts ist perfekt.

 

Ich glaube an die Magie des Entstehen-Lassens! Der Plot steht zwar fest, aber zwischen den Zeilen und im Laufe unserer Erfahrungsreise kann viel passieren! Der Nimbus des gefeierten Autors, der sich nicht in die Karten schauen lässt, alles aus sich selbst heraus erschafft und dann einen hieb- und stichfesten Text abliefert ist ein patriarchales Ideal. Hat seine Vorteile, aber es verschleiert, dass unser Geist sich von Ideen unserer Außenwelt ernährt und wir Teil eines gemeinsamen Beziehungsfeldes sind. Schreiben ist weniger Geniestreich als größtenteils Handwerk und gute Texte sind meist Ergebnis vieler Schichten des Überarbeitens. Daher sind die Erzählfolgen, die ihr bekommt, zwar lesbar und lesenswert, aber nicht zu 100% perfekt. Sie können sich rückwirkend gelegentlich umformen. Work in progress, live!

 

 7. Ich schreibe keine Blaupause.

 

Der Name JuliTopia ist abgeleitet von meinem Vornamen und den hinteren Silben des Wortes „Utopia“ (englisch ausgesprochen wie der gattungsprägende Werktitel von Thomas Morus). Betrachtet man die altgriechische Wurzel tópos (= Ort), bedeutet es nicht mehr, wie im ursprünglichen Wortsinn, „Nicht-Ort“, sondern „Juli-Ort“. Es geht um meine persönliche Vision einer lebenswerten Zukunft, die keine Blaupause, sondern nur Inspiration sein kann.

 

8. „Utopian fiction“ ist eine Brücke zwischen Literatur, Forschung und Bildung.

 

Für mich ist Literatur lebendig, akademische Forschung präzise, Bildung sozial einbindend. Mein Ziel: alle Qualitäten der verschiedenen Wissenszugänge integrieren. Ich verstehe mein Vorhaben daher als transdisziplinär und habe Lust, zwischen den Disziplinen zu arbeiten.

 

 9. Eine Heimat für Visionäre und Gesellschaftswandler?

 

Aus der Lese-Community könnte eines Tages auch eine Art Plattform und Forschungsnetzwerk für Visionäre einer lebenswerten Zukunft entstehen. Bereits jetzt bestehen viele Kontakte zu Experten und Initiativen in diesem Bereich und die Benefits können vielfältig ausgestaltet werden. Allerdings ist das vorrangige Ziel für 2021, die Erzählfolgen ins Laufen zu bringen und die Lese-Community aufzubauen.


10. Ein Plädoyer für Forschungsräume einer lebenswerten Zukunft!

 

Die Mondlandung wurde auch nicht an einem Nachmittag in einem Konferenzworkshop erarbeitet – massive, jahrelange Investitionen diverser Institutionen und Forschungszweige waren nötig.
Ist uns eine klima- und ressourcensichere Zukunft das wert?!

Dieses Vorhaben ist auch ein Plädoyer, nicht nur technische, sondern auch soziale und kulturelle Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu erforschen und die Förderungen und Räume dafür systematisch auszubauen!