Woher beziehst du das ganze Expertenwissen, das du einbaust?

Ich baue schon seit Jahren an dem Szenario, habe die Geschichte bereits in einer Erstfassung abgeschlossen und dafür zu verschiedensten Themen wie Postwachstum, solidarische Ökonomien, zeitgemäßer Spiritualität, Technikethik, Permakultur u.a. recherchiert. Zusätzlich habe ich in meinem Studium der Ökonomie und Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule, deren Gründung ich als Pionierstudierende und später Mitarbeiterin mitbegleitet habe, Forschungsprojekte und meine Masterarbeit zum Thema narrative Forschung für Gesellschaftswandel geschrieben. Mit Kommiliton*innen haben wir die dortige Studierendengemeinschaft aufgebaut und ebenso ein selbstverwaltetes Studierendenhaus, in dem wir solidarische Lebensweisen ausprobiert haben. Zwischendurch habe ich Kommunen, Veranstaltungen, Konferenzen und Projekte im Bereich Gesellschaftswandel besucht sowie Coachings gemacht, um Eindrücke, Wissen und Erfahrungen zu sammeln und in Workshops meine utopische Arbeit vorzustellen. So habe ich im Laufe der Zeit zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Akteuren des Wandels und Initiativen geknüpft. Leitend war jeweils die Frage: Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft zu leben, die auf diese und jene Weise anders organisiert ist? Auf dieses Netzwerk und diese Erfahrungen kann ich jetzt für mein utopian fiction zurückgreifen.

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