Was ist narrative Forschung für Gesellschaftswandel bzw. literarische Visionsarbeit?

Damit meine ich einen künstlerischen, gemeinschaftsorientierten Forschungs- und Visions-Prozess. Ich baue ein gesellschaftliches Szenario aus dem Jahr 2055 aus sowie eine darin sich entwickelnde Heldenreise. Dadurch schaffe ich neues Orientierungs- und Zielwissen, das wir kollektiv brauchen, um den Umbau zu einer klimaverträglichen, gerechten und freien Gesellschaft zu bewältigen. Konkret greife ich dabei mittels Storytelling innovative Lösungen auf, die solidarisches Wirtschaften, besseres Miteinander, ethische Gestaltung von Technik, ökologischen Landbau, ganzheitliche Lebensführung und anderes ermöglichen und denke ihre Potenziale sowie auch Herausforderungen weiter. Ich arbeite interdisziplinär zwischen Kunst und sozialwissenschaftlicher Forschung und dialogisch, da es mir ein Anliegen ist, die Potenziale und Herausforderungen, auf die ich stoße, mit Expert*innen, Akteuren des Wandels und meiner Community zu reflektieren und zu diskutieren. Diese Forschung hat eine Projekt-Deadline nur in dem Sinne, dass irgendwann in 2-3 Jahren die Heldenreise zu Ende erzählt und die Erzählfolgen alle publiziert sein werden, aber dies bedeutet nicht unbedingt das Ende an der Arbeit am utopischen Universum ...

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