Über mich

Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Psychologie habe ich mir 2011 eine längere Auszeit genommen, um die Erstfassung eines utopischen Romans über eine alternativ organisierte Zukunftsgesellschaft („social fiction“) zu schreiben. Das Buch ist eine Schnittstelle zwischen Unterhaltungsliteratur und Wissens/Bildungsroman, der verschiedene Ideen und Modelle lebensdienlichen Wirtschaftens und Zusammenlebens integrieren und vermitteln soll.

Wissen gegen den Strom

Meine Recherchen zum Thema bestätigten mir immer mehr, wie wichtig und wie vielversprechend diese Form der Wissensarbeit ist, und gaben mir das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Über das Buch hinaus konnte ich mich für die vielen neuen Ansätze begeistern, die weltweit an zahlreichen Orten bereits ausprobiert und weiterentwickelt werden.

Zeit für die Ernte

Daher habe ich dann noch Ökonomie und Gesellschaftsgestaltung an der sich gerade neu gründenden Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues studiert, die u.a. neue, freie Bildungsräume schaffen will dafür, Wirtschaft und Gesellschaft neu zu denken. In Studienarbeiten und Forschungsprojekten, aber auch Gesprächen und Lektüre habe ich das Konzept meines Romans dabei immer wieder weiter entwickelt.

 

Der Ort und die Begegnungen hier auf dem Cusanus Campus, die so im Laufe der Jahre entstanden sind, sind ein ideales Umfeld, um das Szenario des Romans weiterzuentwickeln: Geht es hier nämlich um genau die Fragen, die auch Autorin und Lesende des Romans bewegen – zentral dabei: Ließe sich Gesellschaft von Grund auf anders organisieren, ein neues Menschen- und Weltbild eingeschlossen?

 

Ich bin froh und dankbar, hier sein zu dürfen und meine Erkenntnisse aus den letzten drei Jahren Wissensarbeit für die Druckfassung einzuarbeiten. Ich möchte allerdings nicht mehr allein damit sein, denn nur Wissen, das gemeinsam mit anderen gedacht, entwickelt, diskutiert wird, kann wirklich lebendig werden. Ich finde es sehr spannend, einen künstlerischen Prozess mit so vielen Menschen zusammen möglich zu machen. Vielleicht auch mit dir?